Neujahr

Dezember 29, 2007 von venetiari

Potzblitz: unterstützt mich die Regierung doch nur ungern, so bekomme ich nun in meiner chronischen Abneigung gegenüber Silvester Unterstützung durch das Umweltministerium

( http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:Silvester-Feinstaub-Rekord-Feuerwerk/606416.html ).

Man mache sich das einmal vorstellig (!): Feinstaub in Raketen! Das ist doch eine Sensation, was sage ich, eine Ultration, Schießpulver kennt man in der Regel ja eher als eine überaus feste Substanz. Vermutlich konnte man das auch nur aufgrund der Studiengebühren erforschen, was deren Sinn gleich doppelt belegt: (a) haben die werten Komilitonen nun 1000 Euro weniger im Jahr für Feuerwerk und (b) konnte man damit eine sehr sinnvolle Studie durchführen. Klasse!

 

Nun liegen die meisten Feiertage ja sehr willkürlich, doch hat man sich bei einigen durchaus mühe gegeben, sie möglichst nahe am historischen Ereignis zu verorten. Selbst das – von den Daten her – etwas exzentrische Ostern hat einen gewissen Sinn, aber Silvester? Gar keinen, nicht einmal eine richtige Tradition ist es, kannte das Mittelalter doch noch eine ganze Reihe von Jahresanfängen. Zumal es sehr nihilistisch ist, dass der Beginn des neuen Jahres nicht einmal mehr zeitgleich überall stattfindet, als ob sich der solare Zyklus für die bürgerliche Stunde interessieren würde. Pah.

 

Wie dem auch sei: mein Vorschlag für Silvester ist auch auf die Gesundheit bedacht: Jedes Kind weiß doch, dass der Schlaf vor 24 Uhr der gesündeste ist – insofern kann ich nur allen anraten sich diesen gesunden Schlaf zu verschaffen und den Umstand des „neuen Jahres“ zu ignorieren, wissen doch nicht nur 70zig-jährige, dass nichts besser wird.

 

Es wird alles immer nur schlechter. Man sollte an Neujahr eher weinen. Weinen!

Nationalhymne

Dezember 28, 2007 von venetiari

Herr Koch, in Hessen, versucht aktuell mal wieder eine Wahl zu gewinnen; wobei er damit ja schon einmal Erfolg hatte und deswegen auch auf sein bewährtes Prinzip von damals zurück greift – und ich meine da gerade gar nicht: Lügen -, nein, es geht wieder um die Ausländer, oder die Deutschen mit Migrationshintergrund oder auch die Türken mit Emigrationshintergrund. Dabei finde ich es übrigens höchst unfair, dass – da gehen wir nun nach Bayern; aufgemerkt! da regiert Koch nicht – der jugendliche Türke ausgewiesen werden soll, nicht aber der Grieche? Wie bitte? Wer sich ernsthaft um die Erfindung des Döners streitet kann wohl auch gemeinsam ausgewiesen werden. Aber darum ging es ja gar nicht. Wo waren wir: genau! bei den Ausländern mit Hintergrund.

Wo wir gerade dabei sind, da fällt mir ein, dass man die Nationalhymne ja wirklich einmal anpassen sollte. Vielleicht so:

1. Strophe
Karin Wei ist ein Ei.
2. Strophe
Karin Wei ist ein Ei.
3. Strophe
Karin Wei ist ein Ei!!!!!!!!

Wir singen dann aber nur die dritte, weil sie die einzige mit aktueller
Inter-punktion ist. !!!!!!! zeigt die Freude, die man verspürrt, weil Karin
Wei ein Ei ist.

Ich denke auf diese Botschaft könnten sich alle Menschen mit oder ohne Hintergrund in Deutschland einigen. Ausserdem würde das dem Herrn Koch das Wasser, welches er derzeit so mühevoll tritt, abgraben.

Zukunftspläne: Bananenplantagenführer

Dezember 28, 2007 von venetiari

Ich überlege mir nun schon länger, endlich eine Bananenplantage aufzumachen. Wobei das, weiß Gott, kein leichtes Unterfangen ist. Ganz im Gegenteil: ich bräuchte da noch Einiges dafür, zum Beispiel einen Staatsanwalt. Denn Bananen, das weiß ja jedes Kind, sind außerordentlich renitente Fruchttiere, da muss man schon hart durchgreifen. Besonders mit den kleinen grünen Bananen, die werden ja ganz übel von den gelben (Bananen) behandelt. Deswegen pflückt man die oft früher weg, weil sie es einfach nicht mehr aushalten. Wie auch? Nichts ist so gemein, wie eine gemeine gelbe Banane. Je krummer, desto schlimmer. Ist bei uns ja aber auch nicht anders – man kann das nicht alles nur auf die Bananen schieben, das ist ja auch das Umfeld, in welchem sie aufwachsen. Klar, dass die stur sind. Das ist ja ohnehin mit das Schlimmste, wenn sich da mal eine verletzt, da kannst Du ja reden wie Du willst, zum Arzt geht die nicht. Da braucht man schon ein Betäubungsgewehr. Deswegen ist das ja so schwer, ein solches Bananenbetäubungsgewehr kostet ja mal mindestens einen ganzen Arbeiter dort unten. Nein, nein, Bananenplantagenführer ist kein einfacher Job. Aber wenn man das mal gemacht hat, da kann man ja alles. Da nehmen die einen ratzfatz. Da sagen die: Wow, Bananenplantagenführer, das ist doch schon etwas! Aber viele wollen dann gar nicht mehr weg, haben sich vielleicht sogar schon richtig angefreundet. Mit Trillerpfeifen und viel Liebe kann man eine ganz phantastische Freundschaft mit Bananen aufbauen!

Nur, man muss eben schauen, dass die Bananen nicht bald wieder über Gibraltar nach Europa kommen, denn sie können ja schwimmen! Sie schon! Und ob wir dann wieder einen so günstigen Bananenfrieden wie weiland 1648 bekommen!

Ein Anfang…

Dezember 28, 2007 von venetiari

… diese drei kleinen Punkte haben doch einen gewissen Reiz.

Sie sind unverbindlich. Sie deuten mehr an, als da eigentlich steht, was sie optimal für dieses Medium macht. Ich habe gar nichts zu sagen, ausser vielleicht die eine oder andere Banalität, aber die drei kleinen Punkte – die geben dem Ganzen einen Hintersinn, oder zumindest …

Ja, nicht?

Es ist nun schon länger üblich, und zwar schon seit mehr als 2000 Jahren, sich über sein Schriftgut Rechenschaft abzulegen. Warum schreibt man es? Warum sollte es jemand lesen?

Ich schließe mich dieser Tradition wohl erst einmal nicht an…

Vielmehr werde ich einfach sehen, was sich ergibt. In diesem Sinne. (Aufgemerkt, wir enden nicht mit …).